
Dokumentation (5 x 45 min), ZDF/ Arte, 2010-2012
In der neuen fünfteiligen Reihe erkunden wir die aufregendsten Landschaften der Erde mit dem Heißluftballon. Abenteuer sind vorprogrammiert, ob in der atemberaubenden Weite der Gobi Wüste, in den verschneiten Berghängen der Alpen oder an den Steilwänden der Tepuis in Venezuela. Begegnungen mit fremden Menschen und die Auseinandersetzung mit Natur und Kultur völlig unterschiedlicher Lebensräume versprechen spannende, bewegende und manchmal auch skurrile Geschichten rund um das Abenteuer Ballonfahrt.
So schaffen wir ein Erlebnis Erde der besonderen Art: Emotional, abwechslungsreich, unterhaltsam, informativ und mit großen Bildern von den schönsten und gewaltigsten Lebensräumen unserer Welt.
Acht Teams treffen sich in Ulan Bator, um die Mongolei mit Heißluftballons zu erkunden. Sie kommen aus Frankreich, Deutschland, England und der Schweiz. Ihr gemeinsames Ziel: Ballon-Abenteuer im wilden Land der Mongolen. Dazu gehören nicht nur Wettfahrten über den Sanddünen der Wüste Gobi, über spektakulären Berg- und Steppenlandschaften und über malerischen Orten, sondern auch Begegnungen mit den Einheimischen, die in der Einsamkeit der Steppe wohnen. Straßen gibt es selten und so werden die Bergungsmanöver oft abenteuerlich und sind nur mit Hilfe der Steppenbewohner möglich. Abenteuer pur.
Die winterlichen Alpen besitzen für Ballon-Abenteurer schon immer eine besondere Anziehungskraft. Sich hoch über die verschneiten Berge zu erheben und das majestätische Alpenpanorama in seiner vollen Pracht zu genießen, das ist nur im Ballon möglich. Doch eine Heißluftballonfahrt in den Alpen ist kein ungefährliches Abenteuer. Schroffe Gipfel, Bergseen, Wälder, Stromleitungen und Dörfer zerteilen die Landschaft in ein kleinteiliges Puzzle. Landeplätze sind rar und Notlandungen vorprogrammiert.
Bei internationalen Heißluftballon-Festivals zaubern oft dutzende bunter Ballons ein gigantisches Spektakel in den Himmel und in der Nacht präsentieren beleuchtete Ballons ein phantastisches Lichtspektakel.

Sri Lanka überrascht seine Besucher mit einer einmaligen Mischung aus Kultur, Geschichte und Abenteuer. Erst recht, wenn sich eine Gruppe internationaler Ballonfahrer auf Erkundungstour durch den exotischen Inselstaat im Indischen Ozean begibt. Nostalgische Fahrten mit der traditionsreichen Eisenbahn bringen sie zu den schönsten Plätzen der Insel. Mit dem Ballon schweben sie über buddhistische Tempel, alte Kolonialvillen und riesige Teeplantagen hinweg. Landen ist schwierig in einem Land, das nur aus Urwald und Reisfeldern zu bestehen scheint. Doch wo auch immer die Ballone zur Landung ansetzen, die Begeisterung und Gastfreundschaft der Einheimischen ist überwältigend. Ebenso wie die exotische Natur Sri Lankas, die selbst die erfahrensten Ballonabenteurer stets von neuem in Staunen versetzt.

Abenteuer Afrika: Zebras, Gnus und Elefanten durchstreifen in großen Herden die Savannen der Maasai Mara, über den riesigen Lake Elementaita fliegen tausende Flamingos hinweg und die rote Sonne Afrikas versinkt über den grünen Hügeln des Rift Valleys - in Kenia wird jede Ballonfahrt zu einem einmaligen Erlebnis. Hier ist auch die Heimat von Alan Root, einem der berühmtesten Tierfilmer der Welt. Vor vierzig Jahren brachte ihm unser „Flug mit dem Wind“ Protagonist Phil Dunnington in Kenia das Ballonfahren bei. Jetzt haben sie sich wiedergetroffen und durchfliegen erneut gemeinsam den Himmel über der Maasai Mara.


Blühende Bäume, bunte Wiesen, summende Bienen und leckeres Obst – Streuobstwiesen sind wie wilde Oasen in der modernen Agrarlandschaft. Dieses lebendige Zeugnis traditioneller bäuerlicher Kultur ist vor allem für die Natur von unschätzbarem Wert. Die Streuobstwiese ist Heimat zahlreicher seltener Gräser und Kräuter, die ihrerseits verschiedenste Tierarten anlocken: ob Fuchs Schmetterling oder Gartenrotschwanz – hier wimmelt es geradezu vor Leben. Zugleich fügen die hochstämmigen Obstbäume den artenreichen Wiesen ein weiteres Stockwerk hinzu, das ihren Bewohnern zum Verstecken und Nisten dient. Und Apfel, Birne, Kirsche oder Walnuss sind nicht nur für Menschen echte Leckerbissen…

Der Winter verzaubert das Land auf märchenhafte Weise. Es ist die Zeit der Traditionen und Bräuche: Schneemänner erwachen zum Leben, Nikoläuse durchwandern hell erleuchtete Weihnachtsmärkte und bringen Kinderaugen zum Leuchten. Die heimische Tierwelt nimmt von der menschlichen Idylle kaum Notiz. Für sie ist der Winter eine entbehrungsreiche Zeit: Ob Eichhörnchen, Wildschwein oder Luchs – jede Art hat ihre eigene Strategie, um über den Winter zu kommen. Doch trotz erstaunlicher Anpassungen ist der Überlebenskampf hart – und oftmals nur mit Hilfe des Menschen zu gewinnen.
Der Film nimmt uns mit auf eine Reise durch das winterliche Deutschland. Außergewöhnliche Tiergeschichten, untermalt durch die kindliche Begeisterung für die kalte Jahreszeit, lassen eine ganz besondere Winteratmosphäre entstehen, der sich auch der erwachsene Zuschauer nicht entziehen kann: besinnlich, amüsant und spannend zugleich, verdeutlicht der Film auf eindrucksvolle Weise, dass der Winter in Deutschland auch eine magische Zeit sein kann: Die Weihnachtswinterwunderwelt.

In der Atacama läuft derzeit ein gigantisches Bauprojekt - ALMA wird ins Leben gerufen: Das Atacama Large Millimeter Array ist eine Sternwarte der Superlative, die - ausgestattet mit modernster Technik - die Ursprünge des Universums erforschen soll. Doch die kosmischen Millimeter-Wellen, die das Observatorium misst, werden beim Auftreffen auf die Erde absorbiert. Und genau das ist der Grund warum ALMA in der Hochebene der Atacama gebaut wird. Durch die Höhe und die extrem geringe Luftfeuchtigkeit in der trockensten Wüste der Erde, dringt die kosmische Strahlung bis zu den Messgeräten des Observatoriums vor.
Doch die Bedingungen in 5000m Höhe sind extrem und das Bauprojekt ist eine gigantische Herausforderung für Ingenieure und Wissenschaftler. ALMA soll jedoch Rätsel lösen, die weit über irdische Belange hinaus gehen. Durch die „Augen der Atacama“, wie ALMA von Wissenschaftler in Anlehnung an die riesigen Parabolspiegel der Forschungsstation genannt wird, erhofft man sich Meilensteine in der Astronomie.
Mit großen Bildern und Blick fürs Detail machen wir das Abenteuer der Weltraumforschung an einem der extremsten Orte der Welt in diesem Film erlebbar.
IN ENTWICKLUNG

Heimlicher Überlebenskünstler in der mongolischen Wüste
Tief im Herzen der Gobi-Wüste erheben sich dunkle Gebirgszüge über die endlosen Ebenen. Ihre namenlosen Berge und Täler sind Rückzugsgebiet für den Gobi-Bär, eines der seltensten Säugetiere der Welt. Weniger als 60 dieser zotteligen Kreaturen behaupten sich unter den extremen Bedingungen der mongolischen Wüste und hinterlassen hier und da rätselhafte Spuren. Geschichten vom Yeti der Wüste machen die Runde und Augenzeugenberichte erinnern eher an Legenden als an konkrete Beobachtungen. Von diesen Schwierigkeiten lässt sich Professor Samiya aus der Universität Ulan Batur jedoch nicht schrecken. Mit seinem Team aus Wissenschaftlern, Wildhütern und Fotografen macht er sich auf in die Wüste. Ziel ist es, den Gobi-Bären zu finden und sein überleben in dieser trockenen Gegend im Zeichen globalen Klimawandels zu sichern. Dazu müssen die Wissenschaftler soviel wie möglich über den Bären herausfinden, sei es Verhalten, Lebensweise oder genetisches Design. Die Suche nach Spuren, Zeichen und Information beschert den Forschern eindrucksvolle Begegnungen mit einsam lebenden mongolischen Hirten und führt sie durch atemberaubende Landschaften und unberührte Natur. Kamele, Wildesel, Wölfe, Pfeifhasen, Adler und sogar Schneeleoparden kreuzen ihren Weg. Der Bär allerdings ist nicht einfach zu finden, doch schließlich verwandelt sich die Legende tatsächlich in Fleisch und Blut: Ein zotteliges Wesen mitten in der wilden Schönheit ungezähmten Natur: Der Gobi-Bär.

Mehrteilige Reihe in Planung
In Zeiten rasend wachsender Städte gewinnt der urbane Lebensraum auch für die Tier- und Pflanzenwelt immer mehr an Bedeutung.
In mehreren Folgen stellen wir besonders gewiefte und anpassungsfähige Bewohner der "Wildnis Metropolis" vor - und fördern dabei allerhand Unerwartetes zu Tage.

Film (53min): In Produktion
Dies ist die Geschichte der wahren Herren des Heidelberger Schlosses, von den Fledermäusen in den Katakomben bis zu den Falken, die hoch oben im Turm über das Land wachen.

Fortlaufende Serie (jeweils 5min) für den deutschen und internationalen Markt: in Produktion
Großartige Aufnahmen bebildern unglaubliche Geschichten von gefährlichen, bizarren und ebenso wundervollen Meeresbewohnern.




















